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Bauphysik




Auf die richtige Dämmung kommt es an!
Die Bauphysik beschäftigt sich mit den physikalischen Phänomenen an Bauwerken.
Im Hauptsächlichen sind dies

Wärme:
Wärmeleitung, Wärmestrahlung, Wärmedämmung, Wärmeschutz

Feuchtigkeit:
Wasserdampfgehalt, Feuchtetransport, Kondensation von Wasser, Schimmel in Wohnungen

Akustik:
Sowohl Bauakustik, d.h. Schall -übertragung, Schalldämmung innerhalb von Gebäuden als auch Raumakustik und Schallimmissionsschutz, d.h. Schallübertragungen im Freien und Schutz gegenüber Verkehrs-, Gewerbe- und Freizeitlärm

Brandschutz:
Hier decken wir den Bereich des konstruktiven Brandschutzes ab

"Ziegelphysik"

In den letzten Jahren haben heftige kontroverse Diskussionen zur Bauphysik stattgefunden. Ein Beispiel ist die so genannte Ziegelphysik. Der Ausdruck wurde geprägt, um Theorien zu widerlegen, nach denen ältere, nicht wärmegedämmte Gebäude mit großem Wärmedurchgangskoeffizient einen geringeren Heizenergieverbrauch hätten als neuere, wärmegedämmte Gebäude.

Der Einsatz von Außendämmung trägt stark zur Einsparung von Heizenergie bei.

In Deutschland hat die Energieeinsparverordnung und die vorausgehende Wärmeschutzverordnung dazu geführt, dass Neubauten mit Ziegelaußenwänden heute praktisch ausschließlich mit Wärmedämmung realisiert werden.
Ziegelphysik charakterisiert einen "Standpunkt", der, auch wenn er häufig von Baufachleuten stammt, den Aussagen und experimentellen Befunden der Bauphysik widerspricht und auf fehlende oder falsche Kenntnisse der Physik zurückzuführen ist.




 
 
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Letzte Aktualisierung: 17.12.2010